Monat: Oktober 2014

Sneak-Peek: Eisdrachenchroniken

Wer zwischendurch glaubt ich mache nichts anderes als Querstile zu fabrizieren, den lieben langen Tag, der irrt! Neben einem Logo, diversen Korrekturphasen und administrativen Dingen liegt z.B. noch das Buchcover zu den »Eisdrachenchroniken« von Philip Hansert auf dem Reißbrett. Auf meiner Seite bei Facebook und Twitter gab es hin und wieder schon ein paar erste Skizzen zu sehen, inzwischen ist das Ganze schon ein wenig mehr gereift (aber noch immer ein work-in-progress).
Die Vorzeichnung wurde von Hand gemacht, eingescannt, in Vektoren nachgezeichnet und wird nun digital ausgearbeitet und coloriert mit ebenfalls gescannten Texturen, aus traditionell gemalten Aquarellen – für mehr Lebendigkeit im Bild. Die ersten Textbereiche sind auch schon zugewiesen.

Übrigens: Der Autor hat natürlich auch eine eigene Facebookseite für sein Buch. Wer sich ein bisschen schlau machen und mehr über das Buch an sich wissen möchte, schaut auch dort einmal vorbei.

Querstil der Woche (21)

Halloween steht vor der Tür und auch wenn sich hierzulande viele Verweigern, greift dieses Fest immer mehr um sich. Als jemand die den deutschen Karneval ganz entsetzlich platt und unlustig findet, fühle auch ich mich eher in Richtung Halloween getrieben. Passend zum Thema also gibt es diese Woche daher ein paar schnell gezeichnete und Fratzen schneidende Kürbisse – mein Liebling ist der Grummelkürbis!

Gezeichnet im Format DIN A4 mit einem Copic Multiliner, Kreidestift und ein paar farbigen Polychromos. Das Ganze auf naturbelassenem Skizzenpapier.

Querstil der Woche (20)

In der vergangenen Woche sind so viele ungeplante Dinge zusätzlich aufgetaucht, dass mir nicht sehr viel Zeit für einen neuen Querstil blieb. Da es also etwas sein musste das relativ schnell geht, habe ich wieder zu zwei meiner Lieblingsmaterialien gegriffen: Rubbelkrepp und blaue Tinte. Im Format von ca. DIN A6 sind so ruck zuck ein paar schicke Wellen gezeichnet, von denen ich grundsätzlich nie genug bekommen kann, wie es scheint. Sie haben etwas hypnotisches an sich …

Querstil der Woche (19)

Auf den Querstil in dieser Woche bin ich besonders stolz. Hergestellt aus einem Aquarellkarton in Eierschale und Fotokarton in Nachtblau und schimmerndem Gold im Format ca. A3 – zwei Wochen Arbeit, fünfzehn Stunden reine Schnittzeit und sechs verschlissene Skalpellklingen stecken drin. Thematisch ist es eine Mischung aus Alfons Mucha und Walt Disneys Arielle geworden. Als Kind habe ich den Film sehr geliebt, das einzige was mich nie zu stören aufgehört hat war, dass Arielle das Meer verlässt um an Land zu leben. Bei meinem Bild habe ich mir nun vorgestellt, dass Arielle im Meer geblieben ist und Prinz Erik ihr dorthin folgte.

Ich glaube als nächstes widme ich mich Rotkäppchen!

Querstil der Woche (18)

Der dieswöchige Beitrag bereitet mir irgendwie Kopfschmerzen. Eigentlich wollte ich ein Blumenmädchen zeichnen, aber irgendwo im Kopfbereich ist etwas schief gegangen und nachdem ich das realisiert hatte, ist mir bei den Händen die Lust ausgegangen.
Es gibt Dinge die lohnt es sich zu retten … andere nicht. ;)
Vielleicht liegt es am Motiv, Kinder sind einfach nicht mein Ding.
Daher also heute mal kein ganz so gelungenes Beispiel illustratorischer Leistungsfähigkeit – in Kreide und Tusche.

Laterne, Laterne! (QdW #17)

Ja gut, Sankt Martin ist noch eine Weile hin und nicht einmal mit Halloween könnte ich zeitlich gesehen argumentieren, also sagen wir wie es ist: ich hatte einfach Lust auf eine Laterne. Die letzte habe ich vor ca. 20 Jahren in der Schule gebastelt, das ist eine halbe Ewigkeit her!
Der Querstil in dieser Woche ist also diese schicke Laterne für die ich erneut zum Messer gegriffen und Paper Cutting aka. Scheerenschnitt begangen habe. Die Grundfläche beträgt 12 x 12 cm, das Material ist der Überrest des hier erwähnten Tonpapiers und das Muster habe ich aus einer Sammlung orientalischer Kleider-/Stickmuster mit ein paar Modifizierungen als Vorlage übernommen.
Trotz meiner Feststellung feine Linien wären mit dem Papier nicht zu schaffen, konnte ich die Herausforderung nicht unversucht liegen lassen. Es hat sich gezeigt, dass mit einer harten Unterlage (normalerweise verwende ich eine selbst heilende Schneidematte) selbst dieses widerspenstige Tonpapier zu zähmen ist.